peter wade simplicity in christ  
"In Christ" quote for today
  Therefore, if anyone is in Christ, he is a new creation. The old has passed away; behold, the new has come -- II Corinthians 5:17.  

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©1999
Peter Wade.

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Die Grashuepfer-Philosophie

durch Peter Wade

Die Psychologie des Selbstimage ist in den vergangenen Jahren unter verschiedenen Namen populaer geworden. Man koennte dieses Prinzip auf diese Weise vereinfachen: "Du bist das, was du glaubst du bist." Es ist ueberhaupt nicht ueberraschend, das uns Gottes Wort mehr Auskunft zu der Frage gibt, was wir wirklich sind und was wir zu sein glauben. Ein Aspekt dieser Wahrheit wird lebendig anhand eines Vorfalls, der im 4. Buch Mose (Numeri) aufgezeichnet ist. Es betriffft das immer gegenwaertige Problem von Menschen, die immer geringschaetzig von sich reden und sich fuer minderwertiger halten als sie in Wirklichkeit sind. Die Bezeichnung fuer diesen Zustand ist: Selbstdenigration. Das bedeutet im Grunde nichts anderes als seinen eigenen Ruf zu schwaerzen. Im Lichte des Vorfalls, den ich mir mit Ihnen ansehen moechte, werde ich die ausdrucksvollere Bezeichnung "die Grashuepfer-Philosophie" verwenden.
 
        Die Beschreibung im 4. Buch Mose, Kapitel 13 und 14, betrifft die Nation Israel, gleich nach ihrer Befreiung von Aegypten. Einige Punkte in dieser Aufzeichnung koennen nicht auf die heutige Zeit und das Kirchenzeitalter angewendet werden. Aber viele Punkte sind auf jedes Zeitalter oder jede Verwaltung anwendbar. Ich moechte Ihre Aufmerksamkeit auf die vorgezeigten Prinzipien richten, und da moechte ich ganz besonders auf die Folgen der Haltungen der verschiedenen Personen aufmerksam machen.
    "Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sende Maenner aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will, aus jedem Stamm ihrer Vaeter je einen Mann, lauter Aelteste. Da entsandte Mose aus der Wueste Paran nach dem Wort des HERRN lauter Maenner, die Haeupter waren unter den Israeliten."
(Num. 13,1-3). Warum erteilte Gott Moses die Erlaubnis, Maenner zum Auskundschaften von Kanaan auszusenden? Gottes Gebot laut Moses war: "Sieh, der HERR, dein Gott, hat dir das Land hineingegeben; zieh hinauf und nimm's ein, wie der Herr, der Gott deiner Vaeter, dir zugesagt hat. Fuerchte dich nicht und lass dir nicht grauen." (Deut. 1,21). Aber die Anfuehrer des Volkes, die Familienoberhaeupter kamen zu Moses und schlugen vor, dass er Maenner vorausschicken sollte um herauszufinden, wie das Land und seine Bewohner seien. Dann erst wuerde die ganze Nation nach Kanaan gehen.
    Dies stimmte nicht ueberein mit dem Konzept, das Moses von Gottes Fuersorge fuer die Nation hatte, und so suchte er Gottes Wegweisung fuer diese Bitte. Gott gab Moses Erlaubnis, dem Vorschlag der Anfuehrer zu folgen. Lassen Sie uns allerdings anmerken, dass das Aussenden der Spione in das versprochene Land tatsaechlich eine Manifestation des israelitischen Unglaubens an Gottes Wort war. Dies ist die erste von zehn Gelegenheiten, bei denen sie Gottes Wort in Frage stellten - gemessen von dem Zeitpunkt, als sie Aegypten verliessen bis zu dem Zeitpunkt als sie in die Wueste zurueckgeschickt wurden.
    "Als sie nun Mose aussandte, das Land Kanaan zu erkunden, sprach er zu ihnen: Zieht da hinauf ins Suedland und geht auf das Gebirge und seht euch das Land an, wie es ist, und das Volk, das darin wohnt, ob's stark oder schwach, wenig oder viel ist; und was es fuer ein Land ist, darin sie wohnen, ob's gut oder schlecht ist; und was es fuer Staedte sind, in denen sie wohnen, ob sie in Zeltdoerfern oder festen Staedten wohnen; und wie der Boden ist, ob fett oder mager, und ob Baeume da sind oder nicht. Seid mutig und bringt mit von den Fruechten des Landes. Es war aber eben um die Zeit der ersten Weintrauben."
(Num. 13,17-20).
    Keinen des zum Ueberpruefen angegebenen Artikel war von irgendeiner Bedeutung, da Gott deklariert hatte, dass sie in das Land gehen und es besitzen sollten. Gab es fuer Gott irgendeinen Unterschied, ob das Volk stark oder schwach war? Bereitete es Gott Sorge, ob die Bevoelkerung zahlreich oder nicht war, ob die Ernte gut oder schlecht war, ob die Bevoelkerung in Zelten oder in Befestigungen lebten? Natuerlich nicht. Folglich war der Wunsch der Volksfuehrer, das Land auszukundschaften, nichts anderes als Unglaube. Gott hatte bereits fuer die Nation waehrend ihrer Auswanderung von Aegypten gesorgt. Sie wurden versorgt und ernaehrt durch die groesste Wachteljagd in der Geschichte der Menschheit und durch Manna (Brot) vom Himmel. Das Volk hatte keine Probleme, es gab keine Krankheiten in seiner Mitte -- und dennoch, angesichts all dieses Ueberflusses, wollten sie ueberpruefen, ob das, was Gott ihnen sagte, Gewissheit war. Wir koennen nicht mit Gottes Wort experimentieren, aber wir sollten Seine wohlwollende Einladung annehmen und uns allem, was er Seinen Kindern zur Verfuegung stellt, erfreuen.
    "Und sie gingen hinauf und erkundeten das Land von der Wueste Zin bis nach Rehob, von wo man nach Hamat geht. ...Und sie kamen bis an den Bach Eschkol und schnitten dort eine Rebe ab mit einer Weintraube und trugen sie zu zweien auf einer Stange, dazu auch Granataepfel und Feigen. ...Und nach vierzig Tagen, als sie das Land erkundet hatten, kehrten sie um." (Num. 13, 21,23,25). Vierzig Tage des Unglaubens damit verbracht herauszufinden, ob Gottes Wort wahr ist. Sicherlicht gibt es Parallelen dazu in unserer modernen Zeit; denn einige von uns haben mehr als vierzig Tage gebraucht, bis wir entdeckten, dass Gottes Wort wahr ist.

Der Bericht der Spione

"Gingen hin und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Wueste Paran nah Kadesch und brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Kunde, wie es stand, und liessen sie die Fruechte des Landes sehen. Und sie erzaehlten ihnen und sprachen: wir sind in das Land gegangen, in das ihr uns sandtet; es fliesst wirklich Milch und Honig darin, und dies sind seine Fruechte." (Num. 13,26-27) Hier haben wir die einzige Aussge, ueber die sich die Sspione einigen konnten: es war ein Land, in dem Milch und Honig flossen - und der Beweis war zu sehen in Form der herrlichen Trauben, die vom Stock hingen. Dann fuhren sie mit ihrem Bericht fort: "Aber..." Haben Sie je gemerkt, wie oft Menschen dazu geneigt sind, erst etwas Gutes ueber eine Person oder Sachlage zu sagen, aber bald mit einer negativen Bermerkung herauskommen, die das Gute zunichte macht? "Ja, er ist ein guter Mensch, aber ..." "Sicher, er ist in Ordnung, aber ich mag die Art, wie er seine Haare kaemmt (oder etwas in der Art) nicht." Erinnern Sie sich an Naaman, den Lepra-Kranken? "Naaman war ein maechtiger Mann ... aber er hatte Lepra." "Die Fruechte sind herrlich, aber ihr solltet die Bevoelkerung sehen."
    "Aber stark ist das Volk, das darin wohnt, und die Staedte sind befestigt und sehr gross; und wir sahen dort auch Anaks Soehne." (Num. 13,28). Sicherlich haette das Volk stark sein koennen, aber wie stark ist Gott? Und die Staedte haetten befestigt sein koennen, aber machte das irgendeinen Unterschied fuer Jericho? Und die Nachkonmmen von Anak haetten in Bezug auf ihre Groesse als Riesen angesehen werden koennen, aber Groesse war kein Problem, als David Goliath besiegte! Aber das ist noch nicht alles. In Vers 29 lesen wir "Es wohnen die Amalekiter im Suedland, die Hetiter und Jebusiter und Amoriter wohnen auf dem Gebirge, die Kaaniter aber wohnen am Meer und am Jorden." (Num. 13,29) Oh ja, die Nachbarn. Sobald wir vor der Wahl stehen, Gottes Wort zu glauben oder dem Diktat des Gefuehls des Wissens zu folgen, wird uns ein Kreuzfeuer von kleinen "itern" mit negativen Gedanken umgeben. Was wird meine Familie denken, was werden meine Freunde denken, was werden die Nachbarn denken? Aber was hat Gott versprochen? Er versprach ihnen das Land. Er sagte, dass ihnen jedes Stueck Land gehoert, auf das sie ihre Fuesse setzen - und dennoch waren sie in Sorge, weil es in diesem Land zufaellig eine Bevoelkerung gab.
    Obwohl alle zwoelf Spione das gleiche Territorium betreten und die gleichen Dinge gesehen hatten, teilten zwei von ihnen nicht die negative Stimmung der Mehrheit. Wenn es sich um Wahrheit handelt, so ist die Mehrheit nicht immer im Recht. "Kaleb aber beschwichtigte das Volk, das gegen Mose murrte, und sprach: Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir koennen es ueberwaeltigen." (Num. 13,30) Ist das nicht herrlich? Zuguterletzt haben wir eine positive Aussage, die mit Gottes Wort ueber die Sachlage uebereinstimmt. Nun haben wir zei 'Glaubensrichtungen': auf der einen Seite die Erste Kirche des Kuehlschranks, deren Mehrheit einen negativen Gesichtspunkt proklamiert. Und auf der anderen Seite die Kirche der Tat mit einer positiven Botschaft trotz ihrer Minderheit. Ja, es braucht Mut und Ueberzeugung, um einer Mehrheit gegenueberzustehen und das zu proklamieren, was man als richtig und wahr betrachtet. Vielleicht ist heutzutage am wichtigsten, das Glaeubige fuer die Wahrheit, die Integritaet Gottes, einstehen.
    Die zehn negativen Spione brachten jedoch die Mehrheit dazu, das letzte Wort zu haben: "Aber die Maenner, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: Wir vermoegen nicht hinaufzuziehen gegen dies Volk, denn sie sind uns zu stark." (Num.13,31) Es ist nichts aussergewoehnliches, dass Unglaeubige staerker als negative Christen sind; denn Satan erfreut sich seit Beginn der Kirchengeschichte bis zum heutigen Tag daran, derartige Situationen heraufzubeschwoeren. Das Volk der Kaaniter war allerdings nicht staerker als Gott. Eine positive und glaeubige Nation haette die Kaaniter ueberrannt.
    "Und sie brachten ueber das Land, das sie erkundet hatten, ein boeses Geruecht auf unter den Israeliten und sprachen: Das Land, durch das wir gegangen sind um es zu erkunden, frisst seine Bewohner, und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von grosser Laenge." (Num. 13,32) Haben Sie bemerkt, wie die negative Haltung in Vers 28 wuchs, bis das Volk jetzt als Riesen angesehen wurde? Zweifel und Sorge zuechten Unglaube, und Unglaube erwirkt einen Schneeballeffekt, bis er die Person dominiert. "Alles Volk ... sind Leute von grosser Laenge." Dies ist ein Beispiel fuer Uebertreibung - und wir sehen es hier im groessten Ausmass. Unglaube uebertreibt immer; Glaube steht immer fest auf der Wahrheit.
    "Wir sahen dort auch Riesen, Anaks Soehne aus dem Geschlecht der Riesen, und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken und waren es auch in ihren Augen." (Num. 13,33) Hier ist die Grashuepfer-Philosophie! Selbstdenigration, niedriges Selbstbewusstsein, Minderwertigkeitskomplex! Es bedeutete gar nichts, was sie in den Augen der Kaaniter, Amalekiter, Hittiter, Jebusiter oder Amortier waren. Und das ist heute auch noch so. Es bedeutet gar nichts, was meine Nachbarn von mir denken, was meine Kollegen von mir denken -- all das hat wenig damit zu tun, im Leben erfolgreich zu sein. Das einzige, das zaehlt, ist, was Gott von mir denkt und ob ich es glaube oder nicht.

Das Negative breitet sich aus

    Was als Unterschaetzung ihrer eigenen Faehigkeiten und Mittel begann, hat sich nun ausgebreitet wie ein Buschfeuer im Hochsommer. "Da fuhr die ganze Gemeinde auf und schrie, und das Volk weinte die ganze Nacht." (Num. 14,1) Es war eine Nacht des Heulens, der Frustration und der Depression. Und raten Sie mal, wer die Schuld bekam? Nicht ihr eigener Unglaube, aber der Mann Gottes. "Und alle Israeliten murrten gegenMose und Aaron, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Ach dass wir in Aegyptenland gestorben waeren oder noch in dieser Wueste stuerben! Warum fuehrt uns der HERR in dies Land, damit wir durchs Schwert fallen und unsere Frauen und unsere Kinder ein Raub werden? Ist's nicht besser, wir ziehen wieder nach Aegypten? Und einer sprach zu dem andern: Lasst uns einen Hauptmann ueber uns setzen und wieder nach Aegypten ziehen!" (Num. 14,2-4)
    Man muss sicherlich am tiefsten Punkt des Unglaubens angekommen sein, wenn man lieber sterben als der Fuehrung von Gottes Wort folgen will! Gott hat sie nicht zur Grenze des Landes gebracht, damit dessen Einwohner auf sie wie auf Grashuepfer herumtrampeln koennen. Sein Wunsch fuer Sein Volk war, dass sie sich an dem reichen und fruchtbaren Land erfreuen und ein erfolgreiches und glueckliches Leben fuehren koennen. Wenn sie sich aber selbst als Grashuepfer sehen, werden sie bald wie Grashuepfer handeln und sie werden das Ergebnis ihres Unglaubens am eigenen Leib erfahren. Glaeubige sollen nicht auf Umstaende reagieren, sondern nach Gottes Wort handeln - ungeachtet aller einschraenkenden Umstaende.
    Wir haben jetzt eine dritte 'Glaubensrichtung": die Zurueck zur Versklavung Kirche. "Lasst uns einen neuen Fuehrer waehlen, der zeitgemaesser ist. Wir waren uns nicht bewusst, wie gut es uns in Aegypten ging. Oh, wenn wir nur wieder die 'gute alte Zeit' haetten -- "den Fisch ... die Gurken, Melonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Kloblauch." (Num. 11,5, 14,4). Unglaube zieht die Menschen herunter, laesst sie nicht mehr auf, sondern nur nach unten sehen, zerstoert die Initiative. Die Leute dachten nun, dass die Versklavung in Aegypten gut war und dass Milch und Honig in Kanaan nur andere Worte fuer Katastrophe waren! Sie waren jetzt so an das Hoeren von negativen Aussagen gewoehnt, dass sie positive Aussagen als falsch ansahen. Ich habe diese Reaktion selbst in dieser heutigen Zeit von Glaeubigen erlebt, wenn ich mir erlaubte vorzuschlagen, das Gott fuer sie fuer ein erfolgreiches Leben im Ueberfluss vorgesorgt hat, dass sie mit dem Besten, das der Himmel zu bieten hat, gesegnet sind, das sie in Ihm vollstaendig sind. Tatsache ist, dass einige noch nicht einmal die Wahrheit ertragen koennen, dass sie Gottes Soehne mit Macht sind. Die Menschen scheinen sich seit der Zeit Moses nicht sehr geaendert zu haben!
    Als die positiven Spione noch einmal versuchten, ihren Standpunkt darzulegen, bekamen sie Probleme. "und sprachen zu der ganzen Geminde der Israeliten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist sehr gut. Wenn der HERR uns gnaedig ist, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben, ein Land, darin Milch und Honig fliesst. Fallt nur nicht ab vom HERRN und fuerchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot auffressen. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen, der HERR aber ist mit uns. Fuerchtet euch nicht vor ihnen! Aber das ganze Volk sprach, man solte sie steinigen." (Num. 14,7-10) Die Reaktion der Leute war nicht sehr freundlich, aber Unglaube scheint fast keine Grenzen zu kennen, um das postive Wort der Wahrheit zu bekaempfen. Welch ein Unterschied zwischen beiden Ansichten. Auf der einen Seite "wir sind fuer sie wie Grashuepfer" und auf der anderen Seite: "wir werden sie verschlucken; sie sind schutzlos". Die beiden positiven Spione, Josua und Kaleb, sagen dass die Einwohner wie das Manna, dass man jeden Morgen aufsammelt, sind, ohne Schatten (das hebraeische Wort fuer "Schutz " in Vers 9), wird es schlecht und schmilzt dahin. Vor allem aber sagen sie: "Gott ist mit uns. Wir haben die Garantie der Genwart Gottes und der Macht Gottes, vorausgesetzt, ihr rebelliert nicht gegen den Herrn." Und fuer diesen postivien Rat sollten sie gesteinigt werden!
    Die Leute hatten jedoch nicht die Zeit, ihre Drohung an die positiven Spione in die Tat umzusetzen; denn "Da erschien die Herrlichkeit des HERRN ueber der Stiftshuette allen Israeliten." (Num. 14,10). Gott gibt keine Garantie dafuer, Seine Macht bei jeder Unstimmigkeit unter Seinem Volk zu demonstrieren, aber bei dieser Gelegenheit war ein Wunder notwendig, um die Aufmerksamkeit der Leute zu erlangen und sie daran zu erinnern, das Gott noch "im Geschaeft ist. "Und der HERR sprach zu Mose: Wie lange laestert mich dies Volk? Und wie lange wollen sie nicht an mich glauben trozt all der Zeichen, die ich unter ihnen getan habe? Ich willl sie mit der Pest schlagen und sie vertilgen und dich zu einem groesseren und maechtigeren Volk machen als dieses." (Num. 14,11-12) Allerdings trat Moses bei Gott fuer die Leute ein und erinnerte Gott an den Effekt, den eine derartige Aktion auf die Aegypter und Kaaniter haette. "So vergib nun die Missetat dieses Volks nach Deiner grossen Barmherzigkeit, wie Du auch diesem Volk vergeben hast von Aegypten an bis hierher. Und der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast." (Num. 14,19-20)
    Kurz vor dem endgueltigen Einmarsch in das versprochene Land vierzig Jahre spaeter, fuehlte sich Moses veranlasst, die Nation an die vergangenen Ereignisse zu erinnern. Im Anschluss an die Beschreibung der Reise der Spione und die beiden sich von einander unterscheidenden Berichte, die sie brachten, sagte Moses: "Ich aber sprach zu euch: entsetzt euch nicht und fuerchtet euch nicht vor ihnen. Der HERR, euer Gott, zieht vor euch hin und wird fuer euch streiten, wie er's mit euch getan hat in Aegypten vor euren Augen und in der Wueste. Da hast du gesehen, dass dich der Herr, dein Gott, getragen hat wie ein Mann, der seinen Sohn traegt, auf dem ganzen Wege, den ihr gewandert seid, bis ihr an diesen Ort kamt." (Deut. 1,29-31). In dieser Aufzeichnung wird uns noch ein zuesaetzlicher Hinweis gegeben. Die beiden positiven Spione draengten nicht nur fuer eine sofortige Besitznehmng des Landes, aber Moses sprach sich auch zu ihren Gunsten aus und ermutigte die Leute, sich zu erheben und das Land zu besitzen, ds Gott ihnen versprochen hatte.

Das Prinzip des Glaubens

Das Prinzip des Glaubens laesst sich sehr einfach formulieren: was immer du glaubst, bekommst du. Positiver Glaube wird positive Ergebnise produzieren; negativer Glaube wird negative Ergebnisse produzieren. Wenn du ein Grashuepfer zu sein glaubst, wirst du das Leben vom Standpunkt eines Grashuepfers betrachten. Wenn du das zu sein glaubst, was Gott sagt, wirst du das Leben von Seinem Standpunkt aus betrachten. Was das fuer ein unterschied sein wird!
    Die Nation Israel bekam die Ergebnise ihres Glaubens ... und Josua und Kaleb bekamen ebenfalls die Ergebnisse ihres Glaubens. Gott hat das ganz klar zum Ausdruck gebracht mit Seinen Worten: "Es soll keiner von diesem boesen Geschlecht das gute Land sehen, das ich ihren Vaetern zu geben geschworen habe, ausser Kaleb, dem Sohn Jefunnes; der soll es sehen. Ihm und seinen Nachkommen will ich das Land geben, das er betreten hat, weil er dem Herrn treu gefolgt ist. Aber Josua, der Sohn Nuns, der dein Diener ist, der soll hineingehen. Dem staerke den Mut, denn er soll Israel das Erbe austeilen." (Deut. 1,35-38) Gott erlaubte der Nation, Spione in das Land zu senden, um Sein Wort zu ueberpruefen. Dreimal wurde der positive Bericht von Josua und Kaleb gegeben, und Moses verteidigte ihre Aussagen, und dennoch wollten die Leute sie steinigen. Sie hatten sich ihre Meinung gebildet, und nun mussten sie die Ergebnisse ihres negativen Glaubens ertragen. Vierzig Jahre -- ein Jahr fuer jeden Tag, den die Spione im Land auskundschafteten (Num. 14,33-34) -- gingen die Isreliten im Kreis herum auf einem Wuestenkarussel, bis die gesamte Generation der unglaeubigen Erwachsenen verstorben war. Ein vierzig Jahre langes Herumgehen im Kreis des Unglaubens." Positiver Glaube hatte deklariert, das sie nur wenige Tage entfernt sind vom Ueberfluss und Wachstum. "Last uns hingehen und es beisten". Wenige Tage im Verleich zu vierzig langen Jahren in der Wuestenwildnis! Dies ist die Macht des negativen Glaubens!
    Fuenfundvierig Jahre spaeter, als das versprochene Land besetzt und den zwoelf Staemmen ihr Anteil zugeteilt war, kam Kaleb zu Josua, der nun der Anfuehrer der Nation war. ... "Gib mir diesen Berg..." Was fuer ein Zeugnis von der Macht des postiven Glaubens! Welche Moeglichkeiten darin fuer uns, die wir Glaeubige zu sein behaupten, vorgeschlagen werden! "Gib mir diesen Berg. Im Alter von vierzig Jahren sagte ich, wir koennen sie verschlingen, einschliessslich der Riesen. Jetzt bin ich fuenfundachtzig Jahre alt und glaube, dass meine Staerke sich nicht veraendert hat. Gib mir diesen Berg ... und all die Riesen, die dort leben!" Ich vermute, heute waere da jemand, der Kaleb raten wurde: "Komm schon, Kaleb, du bist jetzt ein alter Mann. Warum gibst du dich nicht mit einem Teil der reichen Erde unten am Fluss zufrieden, dort, wo es schoen und flach ist." Aber Kale war aus anderem Zeug gemacht. Seine Philosophie war: Gott hat es gesagt, ich glaube es, damit ist alles erledigt!
    Vielleicht koennen Sie jetzt die Fruchtlosigkeit der Grashuepfer-Philosophie sehen. Unglaube wrd Sie im Kreise herumlaufen lassen; positiver Glaube wird Sie Berge erklimmen lassen! Unglaube wird Ihnen sagen: das kannst du nicht; positiver Glaube wird Ihnen sagen: du kannst alles durch Christus, der in dir ist. Unglaube wird Ihnen sagen: du bist ein Versager; positiver Glaube wird Ihnen sagen: du bist ein lebendes Unternehmen Gottes und Gott kann nichht versagen! Werfen Sie die Grashupefer-Philosophie hinaus und sagen Sie, was Gottes ueber Sie sagt!


1999 copyright © Peter Wade. Der Bibeltext in dieser Publikation, ausgenommen, wo anders angezeigt, ist von der Neuen Internationalen Version (NIV), copyright © 1973, 1978, 1984 durch Gesellschaft International Bible. Verwendet durch Erlaubnis. Dieser Artikel erscheint auf der Site: http://www.peterwade.com/

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